Qualität ist kein Zufall. Ob für Produkte, Dienstleistungen oder interne Abläufe: Für Unternehmen sind verlässliche Prozesse ein bedeutender Wettbewerbsfaktor. Die Qualität der eigenen Angebote prägt die Kundenwahrnehmung, effiziente Prozesse helfen, die Kosten zu senken, und klare Strukturen sorgen für eine höhere Mitarbeiterzufriedenheit.
Hinter all dem steht ein wirkungsvolles Qualitätsmanagement (Abk. QM). Das QM übernimmt dabei Aufgaben, die im betrieblichen Alltag oft unsichtbar bleiben. Ohne Qualitätsmanagement würden Fehler und ineffiziente Prozesse erst zu spät auffallen. Darin liegt die Qualitätsmanagement Bedeutung für Unternehmen. Was ein Qualitätsmanagement einfach erklärt ist, liest du jetzt in unserem Blog Wissenswertes.
Was ist Qualitätsmanagement?
Nach der üblichen Qualitätsmanagement Definition beschreibt der Begriff die systematische Steuerung und Umsetzung aller Maßnahmen zur Qualitätssicherung in einem Unternehmen oder einer Organisation, etwa zur Einhaltung von Qualitätsstandards in der Produktion. Darüber hinaus umfasst das Qualitätsmanagement Dokumentation und Prozessoptimierung.

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Dies bedeutet, Abläufe nachvollziehbar zu erfassen und regelmäßig zu überprüfen, an welchen Stellen sich die Effizienz der Abläufe verbessern lässt. Der Rahmen für das Qualitätsmanagement ergibt sich aus Nomen wie der ISO 9001.
Warum ist Qualitätsmanagement wichtig?
Die Qualitätsmanagement Bedeutung liegt darin, dass ohne festgelegte Qualitätsstandards Produkte, interne Prozesse sowie deren Effizienz ständigen Schwankungen unterliegen würden. QM sorgt dafür, dass alles verlässlich bleibt.
Ebenso sorgt ein Qualitätsmanagement dafür, dass Prozesse und Produktionsabläufe nicht von einzelnen Personen abhängen, was spätestens dann zu Problemen führt, wenn eine Schlüsselperson das Unternehmen verlässt. Alle Verfahren sind dokumentiert, standardisiert und zugänglich.
Was beinhaltet Qualitätsmanagement?
QM beginnt bei der Qualitätsplanung. Die in der Planung bestimmten Qualitätsmanagement Ziele ergeben sich aus den Anforderungen durch Kunden, Normen und gesetzliche Vorgaben. Aus diesen Anforderungen entstehen Prozesse und Ziele, die der durchgehenden Qualitätskontrolle und Qualitätsmanagement Dokumentation unterworfen sind.

Beispiele für Qualitätsziele sind unter anderem gleichbleibende Produktqualität über alle Chargen und Standorte hinweg. Dazu kommen die Qualifizierung von Mitarbeitenden, die kontinuierliche Verbesserung (siehe unten) und die regelmäßige Bewertung von Lieferanten entlang der Lieferkette nach festen Kriterien und zur Erfüllung normativer Anforderungen.
Was macht man im Qualitätsmanagement?
Wie die Qualitätsmanagement Organisation abläuft, ist von Unternehmen zu Unternehmen verschieden. Aber drei Tätigkeiten sind in fast jeder Qualitätsmanagement Aufgabenbeschreibung anzutreffen.
Zum einen ist dies die Auswahl von Qualitätsmanagement Maßnahmen und QM Methoden, wie die Prozessbeschreibung und die systematische Fehlererfassung. Zur Aufstellung eines QM Maßnahmenplans gehört auch die Messung der bereits angesprochenen Ziele.
Anfallende Aufgaben QM sind dabei die Qualitätskontrolle, die Bestimmung relevanter Kennzahlen für die Qualitätssicherung und ebenfalls die Auswahl von Qualitätsmanagement Methoden, damit die Qualitätssicherung Aufgaben zielführend erfüllt werden können.
Darüber hinaus überprüft die Qualitätskontrolle die Einhaltung von Standards und Normen, die für die Qualitätssicherung Bedeutung haben. Weitere Qualitätsmanagement Aufgaben ergeben sich aus dem jeweiligen Qualitätsmanagement Konzept. Denn wie der Qualitätsmanagement Aufbau tatsächlich ist, hängt letztlich davon ab, wie ein Unternehmen organisiert und in welcher Branche es tätig ist.
Welche Berufe gibt es im Qualitätsmanagement?
Die Qualitätsmanagement Umsetzung deckt so viele Aufgabenfelder ab, dass es entsprechend viele Tätigkeiten und Berufe im Qualitätsmanagement gibt. Berufe im Qualitätsmanagement unterscheiden sich danach, wie die jeweilige Qualitätsmanagement Organisation in einem Unternehmen aufgestellt ist und in welcher Branche das Unternehmen tätig ist. Beispiele für Berufe im Qualitätsmanagement sind zum Beispiel Qualitätsmanagementbeauftragter, Qualitätsmanager oder interner QM-Auditor.
In der Industrie steht im Quality Management die Qualitätssicherung in Fertigungsprozessen im Vordergrund, während in der Pharmabranche strenge Qualitätskontrollen für Medikamente zu den wichtigsten Qualitätsmanagement Aufgaben zählen.
Qualitätsmanagement ist nicht nur eine Aufgabe von QM-Beauftragten. Auch in anderen Berufen gehört Qualitätsmanagement zum Alltag.
Welche Norm steht für Qualitätsmanagement?
Normen bilden die Grundlage für Qualitätsmanagement. Die bekannteste Norm für die Qualitätsmanagement Einführung in Unternehmen ist die ISO 9001. Mehr über ihre Bedeutung und ihre Vorteile fürs Qualitätsmanagement liest du hier in unserem Blog Wissenswertes.
Diese Norm beschreibt, welche Anforderungen für ein Qualitätsmanagement gelten und welche Vorgaben ein Unternehmen erfüllen muss, wenn es sich sein QM gemäß der ISO 9001 zertifizieren lassen möchte. Ergänzt wird diese Norm durch die ISO 9000, die Begriffe des Qualitätsmanagements definiert, und die ISO 9004, die darauf abzielt, dass Unternehmen langfristig erfolgreich bleiben.
Was bedeutet KVP im Qualitätsmanagement?
KVP steht im Qualitätsmanagement für den kontinuierlichen Verbesserungsprozess. Damit ist gemeint, dass Qualität im Unternehmen nicht durch eine einzelne Maßnahme entsteht, sondern durch eine schrittweise durchgeführte und beständige Qualitätsverbesserung. Grundlage für die KVP ist der PDCA-Zyklus, der sich aus den Abschnitten Plan-Do-Check-Action (zu deutsch: Planung, Umsetzung, Prüfung und Anpassung) zusammensetzt.

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Eine QM-Maßnahme wird demnach zuerst geplant und dann umgesetzt. Im Anschluss werden die Ergebnisse geprüft und je nach Ausgang und daraus gewonnenen Erkenntnissen wird die Maßnahme angepasst. KVP steht also auch für eine Unternehmenskultur. In der Qualitätsverbesserung sollen sich die Mitarbeitenden regelmäßig mit Vorschlägen einbringen, da sie selbst täglich mit den zu prüfenden Prozessen arbeiten und am schnellsten im laufenden Betrieb Schwachstellen erkennen.

