Kommunikations-Manager/-in IHK (m/w/d)

Regionaler Zertifikatslehrgang der IHK Reutlingen

Online-Zertifikats-Lehrgang zum/zur Kommunikations-Manager/-in

Lehrgang, bei dem Sie die wichtigsten Merkmale digitaler Unternehmenskommunikation kennenlernen und als Abschluss eine eigene „digitale Kommunikations-Strategie“ für Ihre aktuelle Herausforderung erstellen und präsentieren.

Als Kommunikations-Verantwortliche/r in einem mittelständischen Unternehmen oder in einem Startup, als Selbständige/r oder als Kunden-Berater/in bei einem Marketing-Dienstleister sollten Sie einen umfassenden Überblick zu den aktuellen digitalen Kommunikationsmöglichkeiten haben. Dieser Lehrgang geht auf die wichtigsten Facetten ein.

Übliche Zielgruppen:

  • Mitarbeiter/innen in der Unternehmens-Kommunikation
  • Mitarbeiter/innen bei Marketing-Dienstleistern
  • Freiberufler, Selbständige, Gründer und Startups
  • Geschäftsführer/innen und am Thema interessierte

Weitere Zielgruppen:

  • Karriere-orientierte Angestellte, die als „Corporate Influencer“ mit einer Personen-Marke im Unternehmen und außerhalb sichtbar werden möchten
  • Mitarbeiter/innen in Personal-Abteilungen, die eine Arbeitgeber-Marke aufbauen möchten, um unabhängiger von Anzeigen zu werden
  • Hausfrauen, die z.B. ihren als Handwerker selbständigen Ehemann unterstützen möchten, um diesen zu entlasten oder um auf der Basis eines Mini-Jobs, bzw. eines 520-Euro-Jobs unabhängiger zu werden und für die eigene Rente vorzusorgen

Seminarinhalte

Teil 1/3: Wissens-Vermittlung – Die Lehrgangs-Inhalte

Social Media-Grundlagen:

  • Die Entwicklung der Plattformen.
  • Der Einfluss von Social Media.
  • Die Entwicklung von Meta.
  • Statistiken zur Social Media-Nutzung in Deutschland.
  • Was erwarten Ihre Zielgruppen und wie sollten Sie Ihre Kommunikation anpassen?
  • Die Berufsbilder.

Die Unternehmens-Analyse:

  • Modelle, Analysen und Strategien, um Ihren Unternehmens-Kern herauszuarbeiten und davon Content-Ideen abzuleiten.
  • Definieren von Zielen und deren Messbarkeit.

Die Wettbewerber-Analyse:

  • Wie haben sich Geschäfts-Modelle in den letzten Jahren entwickelt und was davon betrifft vielleicht auch Sie?
  • Wo kommunizieren Ihre Wettbewerber online, was veröffentlichen die dort und wie kommt das bei deren Followern an?

Die Zielgruppen-Analyse:

  • Wer sind konkrete Menschen innerhalb Ihrer Zielgruppen (Personas)?
  • Wo informieren die sich während ihres Kauf-Prozesses (Customer Journey)?
  • Welche für Ihre Zielgruppen interessanten Inhalte können Sie mit diesen Erkenntnissen entwickeln, um die auf sich aufmerksam zu machen (Lead-Magneten und Sales Funnel)?
  • Beispiele für Lead-Magneten.

Social Media aus der Sicht der Plattformen:

  • Das Geschäftsmodell der Plattformen.
  • Interpretation der Algorithmen.

Facebook:

  • Die Plattform verstehen.
  • Beiträge gestalten, planen, veröffentlichen.

Instagram:

  • Die Plattform verstehen.
  • Profil-Arten, Designs, Möglichkeiten.

Rechtliches aus Anwendersicht:

  • Anbieter-Kennzeichnung und Musik-Rechte für Kurz-Videos.

Anzeigen auf Facebook und Instagram:

  • Der Meta Werbeanzeigen-Manager.

Linkedin:

  • Das Profil einrichten.
  • Das eigene Netzwerk aufbauen.
  • Die Plattform verstehen.
  • Beispiele von Beiträgen.
  • Was könnten Sie bei Beiträgen beachten?
  • Tipps mit Info-Grafiken.

Online mit offline verknüpfen:

  • Netzwerke für den Mittelstand, für Frauen und Berufseinsteiger.
  • Vorträge hören, halten und sich vernetzen.
  • Events mit Social Media begleiten.

Social Media-Plattformen für Bilder und Texte:

  • Pinterest, X (Twitter) und Threads.

Social Media-Plattformen für Videos:

  • TikTok und YouTube.

Der Datenschutz:

  • Die Entwicklungen des Datenschutzes und des Cookie-Banners seit 2018 (DSGVO).

SEO:

  • Die Google-Grundlagen.
  • Wie und wo sucht der/die Nutzer/in?
  • Erste Tipps.
  • Wie hat sich Google angepasst?
  • Wie funktionieren Suchmaschinen?
  • Die letzten Entwicklungen.
  • Onpage- oder Onsite-Optimierung.
  • Offpage- oder Offsite-Optimierung.
  • Barrierefreiheit.
  • Analytics und Daten-Visualisierung.

Kundenzentrierte Ideen-Findung:

  • Ein Prozess, um Ihre Ideen-Findung kontinuierlich mit den Interessen Ihrer Zielgruppen abzugleichen und passenderen Content zu entwickeln (Design Thinking).

Gehirn- und Verhaltens-Forschung:

  • Mit den Erkenntnissen der Gehirn- und Verhaltens-Forschung typische Verhaltens-Muster erkennen und Ihre Zielgruppen passender ansprechen oder auf deren Kommentare reagieren (Neuro-Marketing).

Content-Marketing:

  • Themen-Sammlung und Redaktions-Plan.
  • Nützliche Excel-Vorlagen und Online-Tools.
  • Aktuelle Social Media-Bildergrößen und -Textlängen.
  • Beispiel-Anwendungen für Trello & Co.
  • Vom Firmen-Kern zum Kommunikations-Kanal.
  • Follower aufbauen in Social Media, außerhalb und offline.
  • Fach-Bücher, -Zeitschriften und -Artikel.

Teil 2/3: Wissens-Anwendung – Die schriftliche Projekt-Arbeit

Nach dem letzten Termin haben Sie ca. 2 Wochen Zeit, um eine eigene „Strategie zu digitaler Unternehmens-Kommunikation“ in Aufsatz-Form zu erstellen.

Wie können Sie ein passendes Thema für Ihre Projekt-Arbeit finden?

  • Damit Sie aus diesem Lehrgang den größten Nutzen für sich ziehen, überlegen Sie sich am besten was Ihre aktuelle Herausforderung ist, zu der Sie eine Strategie erarbeiten und an der Sie nach dem Lehrgang mit meinem Feedback direkt weiterarbeiten möchten. Bei der Themen-Findung und -Formulierung unterstütze ich Sie.

Folgende Rahmen-Bedingungen habe ich mit den IHKs für die Projekt-Arbeit erarbeitet:

  • Aufgabe: Entwickeln Sie eine „Strategie zu digitaler Unternehmens-Kommunikation“ für Ihr Unternehmen und stellen Sie die dafür notwendigen Schritte dar.
  • Umfang: 10-20 Seiten (ggf. + Anlagen) in der Schrift-Größe Arial 11 mit einem Zeilen-Abstand von 1,15 Zeilen.

Folgende inhaltliche Anregungen habe ich mit den IHKs für die Projekt-Arbeit erarbeitet:

  • Ihre Ausgangs-Situation:
    Kurze Vorstellung Ihres Unternehmens. Was genau macht Ihr Unternehmen und in welcher Branche ist es tätig? Welche Tätigkeit führen Sie aus? Welche aktuelle kommunikative Herausforderung haben Sie, für die Sie „digitale Unternehmens-Kommunikation“ einsetzen möchten (z.B. SWOT-Analyse)? In welcher Form wird „digitale Unternehmens-Kommunikation“ bereits in Ihrem Unternehmen eingesetzt? Was möchten Sie mit dem Einsatz von „digitaler Unternehmens-Kommunikation“ erreichen (z.B. SMART-Ziel) und wie ließe sich das messen?
  • Wettbewerber-Analyse:
    Wer sind Ihre Haupt-Wettbewerber und wie unterscheiden Sie sich von denen? Wo sind Ihre Wettbewerber online präsent und worüber schreiben die dort? Welcher Content Ihrer Wettbewerber kommt bei deren Followern besonders gut an? Welche Content-Ideen können Sie davon ableiten und wie können Sie sich davon unterscheiden?
  • Zielgruppen-Analyse:
    Wer sind Ihre Zielgruppen? Wie könnten Vertreter Ihrer Zielgruppen aussehen (Persona)? Welche Gemeinsamkeiten haben die und worin unterscheiden die sich? Von welchem individuellen Content könnten die sich jeweils angesprochen fühlen? Was könnten einzelne Phasen in Kauf-Prozess Ihrer Personas sein (Customer Journey)? Wo informieren sich Ihre Personas und welchen Content benötigen die dort?
  • Planung:
    Welche zeitlichen und finanziellen Ressourcen stehen Ihnen zur Verfügung? Welche Plattformen und Maßnahmen wählen Sie aus und warum? Was gibt es bei den von Ihnen ausgewählten Plattformen und Maßnahmen zu beachten? Wie finden Sie Content-Themen und organisieren Ihre Content-Planung? Wie könnten konkrete Content-Beispiele aussehen? Wie verbinden Sie Ihre Online Marketing-Aktivitäten ggf. mit Ihrer Website?
  • Umsetzung:
    Welche Kennzahlen beobachten Sie und welche Maßnahmen leiten Sie von den Erkenntnissen ab? Welche rechtlichen Rahmen-Bedingungen müssen Sie beachten und wie bereiten Sie sich auf eine potenzielle Krisen-Kommunikation vor? Wie lautet Ihr momentanes Fazit für diese Strategie?

Teil 3/3: Wissens-Präsentation – Das mündliche Abschluss-Gespräch

Nach Abgabe Ihrer schriftlichen Projekt-Arbeit haben Sie wieder ca. 2 Wochen Zeit, um die wichtigsten Erkenntnisse Ihrer „digitalen Kommunikations-Strategie“ in eine PowerPoint-Datei zu übertragen.

Alternativ zu „Microsoft PowerPoint“ können Sie z.B. auch „Apple Keynote“, „Prezi“ oder „Canva“ verwenden und entsprechende Beispiele zeige ich Ihnen.

Mündliche Präsentation inkl. ausführlichem Feedback.

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Lehrgang „Kommunikations-Manager/-in IHK (m/w/d)“ anfragen: So funktioniert’s

  1. Betätige den Button „Jetzt Termin aussuchen & anfragen“.
  2. Wähle Datum und Ort für deine Weiterbildung aus und betätige den Button „Fortfahren“.
  3. Gib im nächsten Schritt deine persönlichen Daten ein. Wenn du über deinen Arbeitgeber diese Veranstaltung anfragen möchtest, gib bitte die Firmenanschrift als Adresse an.
  4. Nach einem Klick auf „Fortfahren“ kannst du auf der nächsten Seite deine Eingaben final überprüfen.
  5. Schick deine Anmeldung ab, indem du den Button „Unverbindliche Anfrage absenden“ betätigst. Die Anfrage ist unverbindlich und kostet dich in diesem Schritt kein Geld.
  6. Du bekommst eine Bestätigungs-E-Mail von uns, in der deine Anfrage noch einmal wiedergegeben ist.

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Hinweise

  • Die IHK-Weiterbildungen können regional bedingt in Umfang, Methode, Inhalt und Dauer bis zu ± 20% variieren.
  • Aus Gründen der besseren Lesbarkeit wird auf die gleichzeitige Verwendung der Sprachformen männlich, weiblich und divers (m/w/d) verzichtet. Sämtliche Personenbezeichnungen gelten gleichermaßen für alle Geschlechter.